Tierärztlicher Hausbesuchdienst 

Tierarzt auf Rädern


Ihr Tierärztlicher Hausbesuchdienst

Auszug aus der Internetseite www.tierarzt-auf-raedern.de

Chirurgie... was geht zu Hause?

Oft werden wir gefragt, was zu Hause eigentlich machbar ist, ohne das Tier zu gefährden. Grundsätzlich kann man dazu sagen, dass mit dem entsprechenden Aufwand alles möglich ist.
Improvisieren muss nicht schlecht sein Um es vorweg zu nehmen: Alles machen wir nicht bei Ihnen... aber vieles!
Zahnsanierung, Kastrationen von Kleintieren, Katzen, Katern und Rüden, Hauttumor-OPs, Wundversorgung, Abszessspaltungen, Niederkunftsbetreuung und ähnliches, sind unser tierärztlicher Alltag.
Trotz allem wissen wir genau, wo unsere Grenzen sind. So sind z.B. Knochen-OPs und traumatische Bauchhöhlen-OPs mit vertretbarem Aufwand bei Ihnen zu Hause nicht möglich. Mikrochirurgische Eingriffe verlangen nach einer Technik, die wir nicht zu Ihnen bringen können. Röntgen in Ihren vier Wänden ist nicht erlaubt.
Die Sterilität, die in einer normalen Kleintierpraxis herrscht, erreichen wir aber ohne viel Aufwand auch bei Ihnen zu Hause.

Alles in allem können wir ca. 90% des kleintierärztlichen Alltags bei Ihnen leisten, ohne dass es zu einem zusätzlichen Risiko führt.
Den "Rest" erkennen wir, überweisen Sie zu ebenfalls kompetenten Kollegen oder Spezialisten und führen auf Wunsch die Nachsorge wieder bei Ihnen durch.

Damit Sie sich das besser vorstellen können, finden Sie hier ein paar Bilder von "Home-OPs", die wir freundlicher Weise von unseren Kunden zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt bekommen haben. Ein Klick auf die kleinen Bilder vergrößert diese.
  • Legen eines Venekatheters vor der ZahnsanierungLegen eines Venekatheters vor der Zahnsanierung
  • Abgedeckter Patient vor einer Augenlied-OP. Für freie Atmung wird gesorgtAbgedeckter Patient vor einer Augenlied-OP. Für freie Atmung wird gesorgt
  • Improvisierter Beistelltisch, hier ein BügelbrettImprovisierter Beistelltisch, hier ein Bügelbrett
  • Zugucken bei Zahnsanierungen ist erlaubtZugucken bei Zahnsanierungen ist erlaubt
  • Entfernen eines HauttumorsEntfernen eines Hauttumors
  • Kastration eines Dobermann-RüdensKastration eines Dobermann-Rüdens
  • Zahnstein entfernen bei einer KatzeZahnstein entfernen bei einer Katze
  • Ein Kratzbaum als InfusionsständerEin Kratzbaum als Infusionsständer
  • Zahnsanierung bei einer Katze im HauswirtschaftsraumZahnsanierung bei einer Katze im Hauswirtschaftsraum
  • Aufwachen... warm, weich, bekannte Gerüche... zu Hause!Aufwachen... warm, weich, bekannte Gerüche... zu Hause!
  • Entfernen eines Hauttumors bei einer KatzeEntfernen eines Hauttumors bei einer Katze
  • Entfernen eines Hauttumors bei einer KatzeEntfernen eines Hauttumors bei einer Katze


Sauberkeit, Sterilität, Hygiene:
Vor dem Eingriff reinigen und desinfizieren wir alles, was während des Eingriffs Kontakt mit dem Patienten bekommen könnte. Der Patient selber wird vorbereitet, wie in jeder Kleintierpraxis auch. Es gibt bei Ihnen zu Hause kein Hygienedefizit. Unsere Instrumente entsprechen selbstverständlich jeder Anforderung an Sterilität und die Tierärztin bereitet sich vor einem Eingriff genau so vor, wie in einer Klinik.

Wenn der Eingriff abgeschlossen ist, reinigen wir den Einsatzbereich gründlich. Wir hinterlassen niemals Müll, Spritzen, Blutflecken, Medikamentenreste oder ähnliches... nicht mal in Ihrem Papierkorb. Alle Bereiche, die mit der Behandlung in Kontakt gekommen sind, werden gereinigt und desinfiziert. Hinterher ist es mindestens so sauber, wie vorher! Dass wir da waren, merken Sie nur daran, dass es ihrem Liebling besser geht.

Zuschauen und Fotografieren bei OPs:
Es ist verständlich, wenn Sie bei den OPs Ihrer Lieblinge zuschauen wollen. Ob wir das zulassen können, hängt von der Art des Eingriffs ab. Je höher die Sterilität sein muss, desto ungünstiger ist eine hohe Personenzahl im Raum.
Je komplizierter ein Eingriff ist, desto mehr stört die Anwesenheit mehrerer Personen die Konzentration der Tierärztin.
Daher erlauben wir das Zuschauen nur bei Zahnsanierungen. Bei allen anderen OPs müssen sie den Raum spätestens vor dem ersten Schnitt verlassen.
Die erste Geige spielt immer der Patient und sein leibliches Wohl. Alles drumherum ist nur möglich, wenn es nicht zu seinen Lasten geht. Dies entscheiden wir situationsspezifisch. Wenn wir Sie bitten, den Raum zu verlassen, ist das immer als Handlungsaufforderung zu verstehen, nicht als Diskussionseinleitung.



Weiterführende Links:
- Vorbereitung des Patienten auf die Operation
- Pflegehinweise nach der Operation



© by Tierarzt auf Rädern
Ihr Tierärztlicher Hausbesuchdienst in Hamburg
Dr. med. vet. Imke Rieksmeier
Tel: 0172 / 724 03 32 | Fax: 040 / 64 53 96 97
Internet: http://www.tierarzt-auf-raedern.de
© Tierarzt auf Rädern 2004- Suchen Einem Freund empfehlen Impressum